Dimanche Noir im Saint Wann: Jeden Sonntag
Uhrzeit: 20 Uhr
Beschreibung:
Früher existierte in Oberhausen eine feste Clubszene. Doch nach der Schließung einiger bekannter Clubs wie das Old Daddy oder das Raskalnikov, wurde die Partygemeinde zur Fastenzeit verdammt. Glücklicherweise fanden sich nach einigen Jahren zwei Apostel, die den richtigen Pfad erkannten. Es entwickelte sich eine Zusammenarbeit zwischen dem Besitzer der Turbinenhalle "Ede" Engel und "Betsy" Wohlgefahrt, der Inhaberin des Outbüros. Die erste Mission der beiden Apostel lag in der Findung einer geeigneten Location. Sie entschieden sich für den ehemaligen Starclub, der früher als Konzertbühne galt. Nach einigen Umbaumaßnahmen verwandelte sich der Starclub aufgrund des sakralen Mobiliars in die neuen heiligen Hallen, das SAINT. Hierzu trugen auch die Ikonenzeichnungen von Monika Kirsch ihren Teil bei.
Im Zusammenhang zum "heiligen" entstand die Idee, ein gegensätzliches Programm zu gestalten. "Heaven" und "Hell" waren geboren. Während der Freitag von Heaven predigte, wurde der Samstag mit Hell beschallt. Das musikalische Programm konnte auch gegensätzlicher kaum sein. Der Freitag startete mit House Musik, der Samstag hingegen mit Rock & Pop. Am 25. Februar 2000 öffnete das SAINT seine Pforten. Die Saintgemeinde zog es jedoch von Beginn an mehr zur Abnahme der Beichte durch DJ Haggi (Delta) am Samstag. Nach einiger Zeit entschlossen sich die Apostel freitags eine neue Messe lesen zu lassen. Fortan predigten freitags mit DJ Robert(Roxy,Pulp) und DJane Ilona(Beatbox, Keller, Pulp) zwei neue Propheten. Der Stil war nun auf Alternative, Crossover usw. ausgerichtet. Ab Oktober folgte dann auch der Mittwoch unter dem Motto "Heilig ist dein FEIER-Abend" mit DJ George(Old Daddy) und DJ Haggi, die sich ein sündiges Buffet mit der Gemeinde teilten.
Neben dem üblichen Programm wurden im vergangenem Jahr einige Events gestartet, die sehr guten Anklang bei den heiligen Tänzern und Tänzerinnen fanden. So waren die Old Daddy Revival-Partys schon nach wenigen Stunden überfüllt. Auch das Einleuten der Clubabende durch Konzerte von Bands wie Crosscut, Freak In A Zoo und anderen trugen da zu bei, dass sich die Schar der Jünger weiter vermehrte. An manchen Abenden wurde die Gemeinde mit Release-Partys zu Limp Bizkit, Monster Magnet und Scream 3 beglückt.
All dies, und auch die Aktivitäten im Gästebuch, zeigen uns, dass wir einen guten Pfad eingeschlagen haben. Es hat also den Anschein, als habe sich die Clubszene wieder in Oberhausen eingefunden. Es kann weiter gehen.
Eintritt: 3 Euro
Wo: Saint, Mülheimer Str. 24, 46047 Oberhausen
Webseite: http://www.saint-oberhausen.de